Bienenbeute bauen

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Bauanleitung Einfachbeute für DNM Format

Bienenbeute bauen Anleitung

Die Zarge ist ein besonders wichtiges Bauteil. Stellt sie doch die Wände der Bienenwohnung. Es ist das Bauteil mit dem höchsten Materialeinsatz.  Aber auch das Bauteil, welches vom Imker am häufigsten angehoben und getragen wird. Deshalb sollte man bei der

Eine Zarge neigt dazu zu verwindern. Planen Sie ausreichend Schrauben und wasserfesten Holzleim ein.
Eine Zarge neigt dazu zu verwindern. Planen Sie ausreichend Schrauben und wasserfesten Holzleim ein.

Materialbeschaffung besonders aufmerksam sein. Zu schwere Holzarten belasten den Rücken des Imkers. Andere Holzarten neigen dazu stark zu verwinden. Wodurch unschöne Spalte entstehen und Räuberei auftreten kann. Auch die Stell- Kanten an denen die Zargen über einander stehen drehen sich weg so dass Löcher zwischen den Zargen entstehen können.  Worauf sollte bei der Wahl des Materials also achten?

Zunächst einmal ist es natürlich wichtig die Wandstärke für diesem Bauplan von 20 mm einzuhalten. Ansonsten entstehen Kanten auf denen Wasser stehen bleibt. Das ist aber irgendwie selbstverständlich. interessanter ist die Frage nach der Holzart.

 

 

Am beliebtesten und auch am weiteten verbreitet für den Bau von Bienenkästen ist die Weymouthkiefer. Der Grund dafür ist:

1) Diese Holzart hat ein verhältnismässig leichtes Eigengewicht.

2) Die Weymouthkiefer hat wenig Astlöcher. Die Astlöcher lösen sich nicht beim trocknen des Holzes.

3) Dieses Holz verwindet nur gering. Bleibt also schön kantig und gerade.

Die Weymouthkierfer ist also „der Mercedes“ unter den Holzarten. Ich empfehle auch jedem dem es möglich ist diese zu nehmen. Nun hat aber nicht jeder die Möglichkeit dieses (doch recht teure) Holz zu nehmen. Alternativ kann man auch Fichtenholz nehmen. Daraus habe ich auch Kästen gebaut und bin doch recht positiv überrasch. Man sollte aber solide Qualität nehmen. Besonders wasserfeste Leimholzplatten (Holzplatten die aus vielen Stücken zusammengeleimt wurden) eignen sich gut für den Bau von Zargen.

Wenn möglich sollte man bei der Auswahl der Holzplatte auf stehende Jahrensringe achten. solches Holz verwindet sich nicht so doll wie Holzplatten mit quer verlaufenden Jahresringen.
Wenn möglich sollte man bei der Auswahl der Holzplatte auf stehende Jahrensringe achten. solches Holz verwindet sich nicht so doll wie Holzplatten mit quer verlaufenden Jahresringen.

Sollten Sie nicht verleimtes Vollholz nehmen. Achten Sie auf den Verlauf der Jahresringe bevorzugt sollte Holz mit stehenden Jahresringen genommen werden weil sich dieses nicht so stark verwindet wie Holz mit liegenden Jahresringen. (Das können Sie an der Schnittkante sehen das die Jahresringe kurz sind)

Was man auch immer nimmt, wichtig ist es die Platten ausreichend zu verschrauben. Daran sollte man nicht sparen. Und wenn man dann auch noch ausreichend wasserfesten Holzleim an die Füge- Stellen verbaut, dann wird sich die Zarge nicht mehr verdrehen.

Eine weitere Sache mit  den Schrauben ist es diese auch vorzubohren. Natürlich kann man mit einem Akku- Schrauber die Schrauben auch so hinein- drehen. Das Holz wird aber aufplatzen. Vielleicht nicht immer sofort. Spätestens beim trocknen aber können Risse entstehen und die Bienenbeute bekommt Spalte. Man sollte auch bedenken dass so eine Bienenbeute starker Witterung ausgesetzt ist Regen, Frost, Sonne und Wind zerren an der Lebensdauer einer solchen Bienenbeute.

 

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2 Kommentare

  1. oehrle

    Hallo. Gefällt mir sehr gut. Aber eine Frage zum stapeln der Zargen aufeinander. Halten die so aufeinander? Sollten die nicht besser ineinander greifen? Laut Spürgin sollten auch nur noch 9 Waben in die Zarge ??

    Antworten

    • Hallo Oehrle,
      Danke für deinen Kommentar. Bei meinen eigenen Beuten hält das so ohne irgendwelches ineinandergreifen ganz gut. Ich wandere aber auch mit meinen Bienen nicht. Das geht schon.
      Aber in der Bauplan PDF ist eine Rutschleiste vorgesehen diese soll auch das Verschieben verhindern. Das würde ich Wanderimkern auch empfehlen dies so auszuführen.

      Antworten

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